Energie Cottbus
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1. Mannschaft 2021/22Erik Engelhardt

Angriff Erik Engelhardt


Autogrammkarten & Nummern

2021/2218
Geburtstag * 18.04.1998 in Kulmbach
NationalitätDeutschland
Pflichtspiele Profis100
Tore Profis48
Zeit bei Energie07/2021 - 06/2022
01/2025 -
Energiefußballer des Jahres2021: 1. Platz
2025: 2. Platz
Erstes Spiel für Energie25.07.2021, FC Energie - FSV 63 Luckenwalde 1:1 (0:1)
Letztes Spiel für Energie16.05.2026, SSV Jahn Regensburg - FC Energie 0:1 (0:1)
Vereine vor EnergieTSV 1886 Enchenreuth (07/2004 - 06/2006)
SpG FC Ort 1929 / F.C. Wüstenselbitz 1919 (07/2006 - 06/2008)
JFG Frankenwald (07/2008 - 06/2010)
SpVgg Bayern Hof (07/2010 - 06/2011)
1. FC Nürnberg (07/2011 - 06/2019)
F.C. Hansa Rostock (07/2019 - 06/2021)
FC Energie Cottbus (07/2021 - 06/2022)
VfL Osnabrück 1899 (07/2022 - 12/2024)
Vereine nach Energie-

Saisonstatistik

Saison Wettbewerb Spiele Tore Ein Aus
2025/263. Liga3822116
2025/26DFB-Pokal2111
2025/26FLB-Pokal3202
2024/253. Liga18294
2021/22Regionalliga Nordost341946
2021/22FLB-Pokal5202

Biographie

Energie spielt endlich wieder in der 2. Bundesliga. Einer der großen Anteil an dieser erfolgreichen Saison hatte ist Erik Engelhardt. Mit seinen 22 Liga-Toren schoss er Cottbus an die Spitze und letztlich zu Platz zwei. Dass er gegen Regensburg sein 100. Pflichtspiel für Energie bestritt, ist Ausdruck für die Wichtigkeit vom "Panzer", der auch bei den Fans mit dem Beinamen "Fußballgott" verehrt wird.

Schon als Erik Engelhardt 2021 das erste Mal beim FCE aufdribbelte, spielte er sich in die Herzen der Fans. Durch seine kämpferische Art und Weise, auch mal an die Schmerzgrenze gehend die gegnerische Defensive anzulaufen, aber auch nach hinten mitzuarbeiten, verdiente sich Engelhardt schnell seinen Stammplatz unter Pele Wollitz in der Regionalliga. Am ersten Spieltag kam er beim 1:1 gegen Luckenwalde jedoch zur Pause von der Bank und brauchte genau vier Minuten, um den Ausgleich für Energie zu erzielen und in seinem Pflichtspieldebüt zu knipsen. In den ersten sechs Einsätzen für unseren Club erzielte er vier Tore und deutete da bereits an, was für ein starker Neuzugang er für Cottbus war. Auch die anschließenden elf Spiele ohne eigenen Torerfolg brachte Engelhardt nicht aus der Bahn. Der Trainer wusste, was er an ihm hatte - und aufgeben passt ohnehin nicht in die DNA vom "Panzer". Denn als der Knoten am 17. Spieltag beim 4:0-Erfolg in Lichtenberg endlich geplatzt war, traf er wieder nach Belieben. In den fünf Spielen bis zur Winterpause erzielte er in jeder Partie ein Tor - unter anderem beim 1:1 gegen den Aufstiegskonkurrenten BFC Dynamo. Zur Winterpause hatte sich Erik auch einen Platz in den Herzen der Energiefans erspielt und gewann die Wahl zum Energiefußballer des Jahres 2021. Der erste Doppelpack von Engelhardt wurde sogar zum doppelten Doppelpack, da er in der Rückrunde innerhalb einer Woche erst beim 4:1-Sieg in Meuselwitz und beim anschließenden 6:0 im Heimspiel gegen Tasmania doppelt einnetzte. Am Ende der Saison stand er bei 19 Regionalliga-Toren, die vor ihm zuletzt nur Streli Mamba in der Aufstiegssaison 2017/18 erzielen konnte. Diesmal reichte es allerdings nicht zum Aufstieg, sondern nur zu Platz drei - weswegen der nun doch sehr gefragte Angreifer ein Angebot von Osnabrück annahm und in die 3. Liga wechselte.

In Osnabrück erlebte Engelhardt den nächsten Rausch, schoss die Niedersachsen mit seinen elf Toren auf den dritten Platz, was auf Grund der zweitplatzierten, nicht aufstiegsberechtigten zweiten Mannschaft des SC Freiburg, den direkten Aufstieg bedeutete. Auch in der 2. Bundesliga erzielte Engelhardt zehn Tore für die Osnabrücker. Nach dem Abstieg 2024 und einer für den VfL unglücklichen Drittliga-Hinrunde 2024/25, wollte Pele Wollitz seinen Sturm-Tank zurück nach Cottbus holen. Energie nahm als frischgebackener Drittligist und Tabellenzweiter zur Winterpause sogar Geld in die Hand, um eine Ablöse für den Rückkehrer zu zahlen. Und auch wenn es bei Engelhardt anfangs mit dem Toreschießen nicht so recht klappen wollte, so spielte er immer mannschaftsdienlich und erarbeitete sich jeden weiteren Einsatz. Am 28. Spieltag gelang ihm gegen Hannover 96 II das erste Tor nach seiner Rückkehr. Selbst als sich das Saisonfinale zuspitzte und Energie am vorletzten Spieltag nach Rostock musste, war Engelhardt zur Stelle und erzielte ein Tor beim 3:1-Auswärtssieg an der Küste. Am Ende der Saison reichte es für den toll kämpfenden Aufsteiger aus Cottbus5 trotzdem nicht zum Aufstieg.

Pele Wollitz ließ sich derweil von den kritischen Stimmen über seinen Stürmer nicht beirren und schenkte ihm auch in der Saison 2025/26 wieder das Vertrauen. Und schon beim Saisonauftakt merkte man, dass Engelhardt gleich zu 100 Prozent da war. Beim 3:3 zum Auftakt gegen Saarbrücken traf er bereits - und es sollte nicht sein letztes Tor für Energie bleiben. Nachdem nämlich bis zum siebten Spieltag die Torerfolge ausblieben, ging es mit dem Führungstor bei der 1:2-Niederlage in Verl wieder richtig steil bergauf für den Torjäger. Beim anschließenden 5:0 gegen den VfB Stuttgart II traf er doppelt, und war eine Woche später beim sensationellen 3:1-Sieg bei Hansa Rostock einer der Besten auf dem Platz und erzielte auch ein Tor. Auch beim 3:2-Sieg gegen Aachen war er mit dem Ausgleich dafür verantwortlich, dass das Spiel noch gedreht wurde. Woche für Woche lieferte Engelhardt nun ab. Beim 2:1-Sieg in Ulm erzielte er das späte Siegtor in der Nachspielzeit. Ganz wichtig war auch der siegbringende Treffer beim 3:2 in Essen, mit dem er seine überragende Leistung gegen einen Aufstiegskonkurrenten krönte. Mindestens genauso wichtig war auch sein Einsatz für einen gelungenen 60. Energie-Geburtstag, da er beim 3:1 über die TSG Hoffenheim II am 31. Januar mit zwei Toren zur Party beitrug. Mit einer Gala-Vorstellung beim 3:0 über 1860 München erzielte er zudem seinen ersten Dreierpack seiner Profikarriere und brachte Energie nach mehreren Unentschieden in der Rückrunde wieder in die Aufstiegsverlosung. Und auch als es sich im Kampf um die vorderen Plätze zuspitzte, behielt Engelhardt einen kühlen Kopf. Beim Jahrhundertspiel gegen Essen war er ebenso mit einem Tor beteiligt wie beim 2:0-Sieg in Köln. Selbst der 2:1-Anschlusstreffer beim Spitzenspiel in Duisburg hatte hinsichtlich der Ausgangslage in den letzten beiden Spielen seinen Wert. Und so summierten sich alle Treffer zu insgesamt 22 Liga-Toren - und damit Platz zwei der Torschützenliste der Liga. Doch das spielt für Erik sicher nur eine untergeordnete Rolle. Denn für ihn steht der Mannschaftserfolg über allem. Und nach dem 1:0-Sieg in Regensburg war es dann so weit: Engelhardt erreichte mit seinem 100. Pflichtspieleinsatz für Energie Cottbus auch den Aufstieg in die 2. Bundesliga mit unserem Verein. Was für eine wahnsinnig geile Zeit!

(Stand: Mai 2026)